Häufige Fragen
Wenn deine Frage hier nicht beantwortet ist, findest du auf GitHub zu jedem Bewertungsschritt eine ausführliche Begründung.
Wie funktioniert die Standortsuche?
Das Tool legt ein Raster über den gewählten Umkreis – standardmäßig alle 150 Meter ein Punkt. Für jeden dieser Punkte werden die Entfernungen zu Gebäuden, Straßen, Wegen, Freileitungen und weiteren Objekten berechnet und mit der Landnutzung an dieser Stelle kombiniert. Daraus entstehen zwei Bewertungen: wie menschenleer der Ort voraussichtlich ist und wie gut sich dort fliegen lässt.
Welche Daten nutzt das Tool?
OpenStreetMap über die Overpass-API liefert Landnutzung, Gebäude, Straßen, Wege, Schutzgebiete und Freileitungen. Die Strava-Heatmap ergänzt, welche Wege real genutzt werden. Optional lässt sich ein Bevölkerungsdichte-Raster einbinden. Alle Quellen sind frei verfügbar, es wird kein API-Schlüssel benötigt.
Ersetzt das die Luftraumprüfung?
Nein, ausdrücklich nicht. Die Bewertung ist eine Heuristik auf unvollständigen offenen Daten. Ob an einem Ort geflogen werden darf, richtet sich nach der EU-Drohnenverordnung, nationalen Vorschriften, geografischen UAS-Gebieten und aktuellen NOTAMs. Diese Prüfung musst du vor jedem Flug selbst über die amtlichen Quellen vornehmen.
Warum wird ein Punkt als gesperrt angezeigt?
Punkte werden markiert, wenn sie eine der harten Regeln verletzen: weniger als 150 Meter zu einem Wohn- oder Erholungsgebiet (angelehnt an die EU-Kategorie A3), zu geringer Abstand zu Gebäuden, Straßen oder Bahnlinien, Lage in einem Naturschutzgebiet oder in der Nähe eines Flugplatzes. Solche Punkte werden bewusst nicht ausgeblendet, sondern mit Begründung angezeigt – damit sichtbar bleibt, warum eine Gegend ausfällt.
Was bedeutet das Zeitprofil?
Wochentag und Uhrzeit sind ein Eingabeparameter, keine Live-Daten. Das Profil steuert, wie stark freizeitgetriebene Faktoren zählen: Wege, Ausflugsziele und die Strava-Heatmap. Sonntagnachmittag bewertet einen Waldweg deutlich strenger als Dienstagmorgen, dafür fällt dann die Landwirtschaft weniger ins Gewicht.
Wie genau sind die Ergebnisse?
Die Ergebnisse sind so gut wie die zugrunde liegenden OpenStreetMap-Daten. In gut kartierten Gegenden sind sie sehr brauchbar, in dünn kartierten kann eine Fläche als unauffällig erscheinen, obwohl dort etwas steht. Prüfe einen Spot vor dem ersten Flug immer noch einmal per Satellitenbild und vor Ort.
Kostet die Nutzung etwas?
Nein. Es gibt keine Anmeldung, keine kostenpflichtige Version und keine künstlich begrenzten Funktionen. Wer die Serverkosten unterstützen möchte, kann das freiwillig tun – am Funktionsumfang ändert das nichts.
Kann ich die Bewertung an mein Fluggebiet anpassen?
Ja. Sämtliche Gewichte und Schwellenwerte lassen sich im Reiter „Gewichte“ verändern und für die nächste Suche übernehmen. Wer eigene Werte dauerhaft speichern oder eigene Sperrzonen pflegen möchte, betreibt am besten eine eigene Instanz – ein fertiges Docker-Image steht bereit.
Warum wird die Strava-Heatmap einbezogen?
OpenStreetMap sagt nur, was eine Fläche ist – nicht, wie stark sie genutzt wird. Ein Feldweg zwischen zwei Äckern sieht in der Karte unauffällig aus, kann aber die Feierabendrunde aller Rennradfahrer der Umgebung sein. Die Heatmap zeigt genau dieses reale Bewegungsverhalten und wertet solche Punkte ab.
Welche Daten werden über mich gespeichert?
Keine personenbezogenen. Es gibt keine Nutzerkonten, keine Cookies, kein Tracking und keine Werbung. Die abgefragten Kartendaten werden serverseitig zwischengespeichert, damit spätere Suchen schneller sind – dieser Zwischenspeicher enthält Kartendaten, nicht die Information, wer sie angefragt hat.