FPV-Flugort finden, an dem dir niemand begegnet
Du kennst das: Du willst fliegen, findest aber nur Spots, an denen Sonntagsspaziergänger, Hundehalter und Radfahrer unterwegs sind. Dieses Tool durchsucht deinen Umkreis nach Stellen, an denen statistisch kaum jemand ist – und an denen sich auch wirklich fliegen lässt.
Finder öffnen Wie es funktioniert
Für wen das gedacht ist
Für alle, die einen ruhigen Platz zum Fliegen suchen und keine Lust haben, dafür erst mehrere Stellen abzuklappern. Sämtliche Bewertungskriterien lassen sich an die eigenen Anforderungen anpassen.
Genauso nützlich für alle, die einfach wissen wollen, wo in ihrer Gegend noch freie Fläche ohne Publikum ist – für Drohnen-Fotografie, Modellflug oder zum Einfliegen einer neuen Maschine.
Was das Tool bewertet
Jeder Punkt im Suchradius bekommt zwei Bewertungen von 0 bis 100, die anschließend gewichtet zusammengeführt werden.
- Wie wenig Menschen dort zu erwarten sind: Abstand zu Gebäuden, Wohn- und Erholungsgebieten, Straßen (nach Verkehrsstärke gewichtet), Wegen, Spielplätzen, Parkplätzen und Gasthäusern – dazu die Landnutzung.
- Wie gut sich dort fliegen lässt: offenes Gelände, Eignung als Start- und Landeplatz, Sicherheitsabstand zu Straßen und Bahnlinien, Abstand zu Freileitungen und ein Bonus für Struktur in der Nähe, etwa Waldkanten.
- Reale Nutzung statt nur Karteneintrag: die Strava-Heatmap zeigt, welche Wege tatsächlich gelaufen und geradelt werden. Ein Feldweg kann in der Karte unauffällig aussehen und trotzdem die Hausstrecke aller Rennradfahrer sein.
So funktioniert die Standortsuche
Startpunkt und Radius wählen
Adresse eingeben, aktuelle Position nutzen oder direkt auf die Karte klicken. Der Radius ist frei einstellbar.
Zeitprofil einstellen
Ein Feldweg am Dienstagmorgen ist etwas völlig anderes als am Sonntagnachmittag. Das Profil gewichtet freizeitgetriebene Faktoren entsprechend.
Karte auswerten
Grün heißt geeignet, rot ungeeignet. Ein Klick auf einen Punkt zeigt alle Einzelbewertungen, Entfernungen und Warnhinweise – etwa zu Naturschutzgebieten oder Freileitungen.
Welche Daten verwendet werden
Ausschließlich frei verfügbare Quellen. Es gibt keine Anmeldung, keine Nutzerkonten und keine Werbung.
- OpenStreetMap über die Overpass-API: Landnutzung, Gebäude, Straßen, Wege, Schutzgebiete, Freileitungen.
- Strava-Heatmap: aggregierte, anonymisierte Bewegungsdaten als Hinweis auf tatsächlich genutzte Strecken.
- Eigene Sperrzonen: selbst gepflegte Gebiete, etwa Kontrollzonen oder Wildruhezonen.
Häufige Fragen
Wichtiger rechtlicher Hinweis
Dieses Tool ist ein Recherchewerkzeug auf Basis offener Daten und ersetzt keine offizielle Luftraumprüfung. Die EU-Drohnenverordnung (VO 2019/947), die nationalen Regeln, aktuelle NOTAMs und geografische UAS-Gebiete musst du vor jedem Flug selbst prüfen – in Deutschland zum Beispiel über dipul.de oder die DFS-UAS-Karte. OpenStreetMap-Daten zu Schutzgebieten können unvollständig oder veraltet sein.
Selbst betreiben
Wer das Tool intensiv nutzt oder eigene Bewertungsregeln braucht, kann eine eigene Instanz mit einem einzigen Docker-Befehl starten. Die Anleitung dazu steht auf GitHub.
Mobile Apps
Native Apps für Android und iOS sind geplant. Bis dahin läuft die Web-App im mobilen Browser und lässt sich zum Startbildschirm hinzufügen.
Google Play · in Vorbereitung App Store · in Vorbereitung